Junge Union für Änderung des Polizeigesetztes – Buljevic: “Bremen auch hier Alleingänger”
Dienstag, 27.März 2012Der Landesvorsitzende der Jungen Union (JU), Daniel Buljevic fordert den Begriff der öffentlichen Ordnung in das Polizeigesetz aufzunehmen.
„Wer durch Bremen läuft, sieht sich zunehmend mit vielen Ärgernissen konfrontiert. Jeder Bremer ist mit Sicherheit schon einmal in eine „Hundemine“ getreten. Der Osterdeich und Unisee sind nach den ersten sonnigen Tagen so vermüllt, dass es mehr als unschön ist dort zu flanieren. Außerdem liegen dort unzählige Scherben herum, die eine Gefahr für spielende Kinder und Hunde darstellen. Betrunkene und drogenabhängige belästigen Fahrgäste an den Straßenbahnstationen nahe des Hauptbahnhofes. Einige Fahrradroadies machen die Fußgängerzone unsicher, viele PKW Fahrer parken wo sie wollen und gewerbliche Bettler „bitten“ offensiv, entgegen dem Gesetz, um eine Spende,“ stellt der JU Chef fest.
Ohne Ordnung versinkt Bremen im Chaos
„Es wird Zeit, dass in Bremen der Begriff der öffentlichen Ordnung Einzug in das Polizeigesetz erhält. Bremen ist das einzige Bundesland, dass diesen Begriff nicht führt. Leider scheint Rot-Grün ordnungspolitisch blind zu sein. Aber neben der Einführung des Begriffs ist es zwingend erforderlich, dass das Ordnungsamt an entsprechen Brennpunkten, wo im erheblichen Maße Ordnungswidrigkeiten begangen werden tatsächlich kontrolliert und gegebenenfalls sanktioniert. Wir wollen, dass unsere Stadt wieder sauberer wird,“ schloss Buljevic ab.
Die JU Bremen beteiligt sich neben dieser Forderung an der Aktion „Bremen räumt auf“.
