Junge Union protestiert mit Flyern und Brötchen gegen Staupolitik von Rot-Grün
Freitag, 10.Dezember 2010Junge Union
Kreisverband Bremen
Pressemitteilungen
Junge Union protestiert mit Flyern und Brötchen gegen Staupolitik von Rot-Grün
Die Junge Union hat mit einer außergewöhnlichen Aktion ihrem Ärger über die Verkehrspolitik von SPD und Grünen in der Stadt Luft gemacht: Mehrere Mitglieder verteilten heute an der Bismarckstraße Brötchen und Flyer an viele genervte Autofahrer. Das Motto: „Stillstand in Bremen – danke Rot-Grün.“
„Die Verkehrspolitik der Landesregierung ist ein blankes Desaster. Wir wollen mit dieser Aktion klar benennen, wer hinter der Staupolitik in Bremen steckt und die Autofahrer gängelt. Die Leittragenden wollen wir wenigstens mit einer Laugenstange aufmuntern“, erläutert Dennis Vosteen, Kreisverbandsvorsitzender der Jungen Union Bremen-Stadt. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die zunehmende Einführung von überflüssigen Tempolimits an wichtigen Verkehrsachsen, das Aufstellen von Ampeln auf der Kurfürstenallee und die geplante Einrichtung einer „Begegnungszone“ (Shared Space) Am Dobben. Ebenfalls kein Verständnis zeigt die Junge Union für die Entscheidung, am Concordiatunnel stadteinwärts eine von zwei Fahrspuren als Parkstreifen zu nutzen. „Die damals hart umkämpfte Straßenverbreiterung hat heute null Effekt. Es scheint, als wären das Baumfällen und die Zusatzkosten für den Ausbau umsonst gewesen“, so Dennis Vosteen.
Die Junge Union wirbt für eine ausgewogene Verkehrspolitik, die die Interessen der Wirtschaftsunternehmen sowie der Anwohnerinnen und Anwohner in den Stadtteilen berücksichtigt. Dazu zählen der zügige Anschluss der A 281 an den Neuenlander Ring sowie der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. „Im Güterverkehrszentrum arbeiten mehr als 8.000 Menschen. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Straßenbahn in die Überseestadt fährt, ins GVZ aber nicht.“
An der Aktion beteiligten sich auch CDU-Politiker aus dem Stadtteil sowie aus der Bürgerschaftsfraktion. Neben dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Heiko Strohmann waren auch die Abgeordnete Sandra Ahrens und der CDU-Stadtbezirksvorsitzende Mitte/Östliche Vorstadt, Jens Eckhoff, dabei.